Argumente

Kantonale Volksabstimmung 27.11.2011:

Behördeninitiative und Gegenvorschlag 2x Nein zu den Blockierungsvorlagen

Die beiden Vorlagen gefährden den Wirtschafts- und Lebensraum Zürich

Verliert Zürich den Anschluss an das internationale Geschehen, werden nationale und internationale Investitionen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sowie die Lebensqualität gefährdet.

Beide Vorlagen sind unnötig und überflüssig

Die Stimmberechtigten können schon heute darüber abstimmen, ob eine Piste neu gebaut, verlängert oder verlagert werden soll (Flughafengesetz, §19).

Beide Vorlagen schaffen unnötige Bürokratie und legen den Flughafen planerisch lahm

Jede noch so kleine Veränderung am Flugregime müsste durch langwierige Abstimmungsprozedere genehmigt werden und würde so in der bürokratischen Mühle blockiert.

Beide Vorlagen sabotieren Verbesserungen

Bauliche Massnahmen, welche die Lärmbelästigung verringern, Ressourcen sparen oder der Erfüllung von Sicherheitsauflagen dienen, werden verhindert oder um Jahre verzögert

Beide Vorlagen entmündigen Regierungs- und Kantonsrat und bevormunden das Zürcher Stimmvolk sowie kommende Generationen

Die beiden Vorlagen vernichten jeglichen Handlungsspielraum bei Planungs- und Bauvorhaben sowie sogar bei der betrieblichen Gestaltung (Gegenvorschlag). Die Folge: Um die Funktionsfähigkeit des Flughafens zu sichern, wird Bundesbern per Diktat entscheiden. Kommenden Generationen wird der Gestaltungsspielraum in Bezug auf den Flughafen komplett genommen.

Die beiden Vorlagen führen eine Plafonierung durch die Hintertür ein

Die beiden Vorlagen wollen genau das, was die Stimmberechtigten vor Kurzem deutlich abgelehnt haben: Die Plafonierung des Luftverkehrs. Sie soll durch die Hintertür über ein Planungs- und Bauverbot eingeführt werden.

 

Die Folgen sind:

  1. Der Flughafen wird blockiert
  2. Verbesserungen zugunsten von Leistungsfähigkeit, Sicherheit, Umwelt und Lärmverminderung werden verhindert
  3. Die bereits bestehenden Engpässe zu Spitzenverkehrszeiten werden zementiert und weiter verschärft
  4. Die Stimme des Kantons Zürich in der Flughafendiskussion verstummt
  5. Künftige Engpässe am Flughafen mit gravierenden Auswirkungen für alle, die den Flughafen brauchen, sind vorprogrammiert
  6. Streichung von Flügen und Destinationen
  7. Keine Anreize mehr für Investitionen in leisere und treibstoffsparende Flugzeuge
  8. Verlust von Arbeitsplätzen
  9. Der Flughafen kann der Zürcher Wirtschaft keine Impulse mehr geben. Der Kanton Zürich wird für Wirtschaft und Tourismus unattraktiver, Arbeitsplätze gehen verloren
  10. Lebensqualität für die Bevölkerung geht verloren, weil die Reisefreiheit behindert wird
  11. Immer kompliziertere An- und Abflugverfahren führen zu grossen Umwegen und unnötiger Treibstoffverschwendung
  12. Die Einführung von lärmgünstigeren Betriebssystemen wird verunmöglicht, die Südanflüge werden zementiert.

Mit den beiden Blockierungsvorlagen verliert der Wirtschafts- und Wohnkanton Zürich den Anschluss an das internationale Geschehen und droht in die Zweitklassigkeit abzusacken.

 

Das bedeutet Verlust von Wohlstand, Lebensqualität, Arbeitsplätzen und Aufträgen für Industrie und Gewerbe.

Lärmgünstigere Betriebssysteme werden verunmöglicht.

 

Haben Sie gewusst, dass…

…die Flughafen Zürich AG seit 2000 täglich rund 1 Million Franken in eine verbesserte Infrastruktur investiert hat! Bei einer Blockierung des Flughafens fallen Anreize zu solchen Investitionen weg. Darunter würden zahlreiche kleine und mittelgrosse Unternehmen sehr leiden.

…65.9 Mio. Passagiere im Jahr 2010 den grössten europäischen Flughafen benutzten: London Heathrow. Zusammen mit Paris Charles de Gaulle, Frankfurt, Madrid und Amsterdam zählt Heathrow zu den Mega-Hubs (Drehscheiben). Der Flughafen Zürich liegt mit 22.9 Mio. Passagieren auf Rang 11. Rom, München oder Barcelona befinden sich noch vor Zürich. Damit ist klar: Zürich ist bei weitem kein Mega-Hub.

…rund 180’000 Schweizer Arbeitsplätze im Zusammenhang mit der schweizerischen Luftfahrt und deren Zulieferern stehen.

…die jährliche Wertschöpfung dadurch mehr als 30 Milliarden Franken beträgt! Der Hauptanteil fällt auf den Zürcher Flughafen.

…dass jeder dritte ausländische Gast unser Land auf dem Luftweg erreicht.

…in Franken gerechnet, ein Drittel der wertmässigen Exporte per Luftfracht transportiert wird.

…73.9% der Flughafen-Mitarbeitenden wohnen und leben im Kanton Zürich.

…ein von Zürich aus betriebener A380 schafft ca. 320 Arbeitsplätze und generiert eine Wertschöpfung von ca. 35 Millionen Franken.

…dass der Fluglärm in den letzten 20 Jahren dank umweltverträglicheren Flotten um ganze zwei Drittel abgenommen hat!

…dass die Flughafen-Region dank attraktiven Arbeitsplätzen, wirtschaftlichem Wohlstand und exzellenter Verkehrserschliessung das stärkste Bevölkerungswachstum der Schweiz aufweist.

…dass 25 Gemeinden der Region die fatale Behördeninitiative unterstützen – während sie auf ihren Websites mit der Nähe zum attraktiven Flughafen werben…